Wie Interargem auf seiner Website bekannt gegeben hat, wurde am 23. April 2026 das Richtfest für das Gebäude der neuen Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage (KVA) auf dem Gelände der MVA Bielefeld gefeiert. Dieser bedeutende Baufortschritt folgt auf die erfolgreiche Kesseldruckprobe vom 29. März 2026, bei der der TÜV die Dichtigkeit des Kessels bestätigte.
Der Bericht des LAGA Ad-hoc-Ausschusses „Sicherstellung der Phosphorrückgewinnung bis 2029“ (Stand Januar 2026) wurde veröffentlicht. Für die weitere Diskussion zur Umsetzung der Phosphorrückgewinnung liefert der Bericht wichtige Orientierungspunkte für Kommunen, Klärschlammerzeuger, Entsorger und weitere Akteure.
Wie die Zeitschrift EUWID Wasser und Abwasser berichtet, sind in Baden-Württemberg laut Kompetenzzentrum Spurenstoffe-BW (KomS) derzeit 35 Kläranlagen mit einer zusätzlichen Reinigungsstufe zur gezielten Entfernung von Spurenstoffen in Betrieb.
Wie die Zeitschrift EUWID Recycling und Entsorgung berichtet, hat der Ingenieur- und Beratungsdienstleister Haskoning die Patentrechte an der Vivimag-Technologie von Kemira übernommen, um die Rückgewinnung von Phosphor und Eisen aus Klärschlamm weiter voranzubringen. Die als Plug-and-play-Lösung entwickelte Technologie richtet sich an Kläranlagen, die Eisen zur Phosphorelimination einsetzen, und gewinnt mithilfe von Magneten Vivianit aus dem Schlamm zurück.
Wie die Zeitschrift EUWID Wasser und Abwasser berichtet, haben sich in Schleswig-Holstein 17 Städte, Kommunen und Verbände zur Klärschlamm-Kooperation Schleswig-Holstein zusammengeschlossen, um die Entsorgung neu zu organisieren. Die Partner vertreten rund 830.000 Einwohner und bewältigen jährlich große Mengen an Klärschlamm. Hintergrund sind steigende Anforderungen durch die novellierte Klärschlammverordnung, insbesondere die ab 2029 verpflichtende Phosphorrückgewinnung. Da technische Kapazitäten fehlen, setzen die Beteiligten auf eine gemeinsame Lösung.
Wie das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB in einer Pressemitteilung berichtet, arbeiten Forschende des Institutes an Verfahren, um Stickstoff und Phosphor aus Abwasser, Gülle und Gärresten zurückzugewinnen und als Dünger nutzbar zu machen. Angesichts steigender Preise für Mineraldünger und geopolitischer Abhängigkeiten von fossilen Rohstoffen sollen diese regional verfügbaren Reststoffe eine sichere und nachhaltige Alternative bieten. Die Ansätze wurden im Pilotmaßstab entwickelt und werden unter anderem auf der IFAT vorgestellt.
Unter dem Motto „P-Recycling auf dem Weg zu 2029 – Ressource der Zukunft“ findet das DPP-FORUM am 22. September 2026 erneut in der Evangelischen Akademie in Frankfurt am Main statt. Wir freuen uns, Ihnen das diesjährige Programm vorstellen zu können.
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.