Die Deutsche Phosphor-Plattform DPP e.V. bildet das Netzwerk zur Förderung der Rückgewinnung von Phosphor und zum nachhaltigen Einsatz der rückgewonnenen Produkte. Mit Blick auf diese Ziele führt die DPP Wissen und Erfahrungen der Akteure aus den einschlägigen Industrien, öffentlichen und privaten Organisationen sowie aus Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen zusammen.

Top-Veranstaltung

9. Berliner Klärschlammkonferenz 2026

In diesem Jahr findet zum neunten Mal die Berliner Klärschlammkonferenz am 09. und 10. November 2026 im Hotel Berlin statt. Die bevorstehenden Veränderungen durch die Klärschlammverordnung waren 2018 der Anlass für die Gründung der BKK durch den TK Verlag, Rechtsanwalt Stefan Kopp-Assenmacher und Professor Peter Quicker. Ziel war es, eine Plattform für den Austausch über technische, rechtliche und wirtschaftliche Herausforderungen zu schaffen. Bis heute bringt die Veranstaltung die Akteure der Branche jährlich zusammen, um Erfahrungen zu teilen, Lösungen zu diskutieren und die Vernetzung zu fördern. Die DPP unterstützt die Veranstaltung auch in diesem Jahr erneut als Kooperationspartner.

News

IMPULS-Memorandum schlägt Maßnahmen zur Beschleunigung der Phosphorrückgewinnung vor

Die Umsetzung der verpflichtenden Phosphorrückgewinnung aus Klärschlamm wirft weiterhin Fragen zu Fristen, verfügbaren Kapazitäten und Übergangslösungen auf. Die unabhängige IMPULS-Initiative sieht für viele dieser Herausforderungen bereits praktikable Ansätze und fordert, diese in konkrete Maßnahmen zu überführen. Ein entsprechendes Memorandum benennt Vorschläge, um Investitionen zu erleichtern, die rechtlichen Voraussetzungen für die Vermarktung von Phosphorrezyklaten zu verbessern und während des Kapazitätsaufbaus anfallende Klärschlammaschen zwischenzeitlich zu sichern.

EUWID Wasser und Abwasser berichtet: Bundesumweltministerium hält an Frist für Phosphorrückgewinnung fest und prüft Übergangslösungen

Wie die Zeitschrift EUWID Wasser und Abwasser in einer Meldung berichtet, sucht das Bundesumweltministerium nach Übergangslösungen für die Zeit ab 2029, da voraussichtlich noch nicht genügend Kapazitäten zur Phosphorrückgewinnung aus Klärschlamm zur Verfügung stehen werden. An der gesetzlichen Frist für die verpflichtende Phosphorrückgewinnung will das Ministerium dennoch festhalten. Eine Verschiebung sei keine sinnvolle Lösung, betonte Karcher, da dadurch bereits getätigte Investitionen entwertet und der Ausbau der Rückgewinnungskapazitäten eingeschränkt würden.

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