Wie agrarheute in einer Meldung berichtet, hat eine Umfrage zum Düngerkauf ein überraschend klares Ergebnis geliefert. Rund 45 Prozent der 635 Teilnehmer gaben an, ihren Dünger bereits im Herbst für die kommende Saison zu bestellen. Weitere 25 Prozent kaufen erst kurz vor der Düngesaison, während 16 Prozent auf langfristige Kontrakte setzen und 13 Prozent den Dünger erst nach der letzten Gabe für das nächste Frühjahr erwerben.
Wie Agrarheute in einer Meldung berichtet, warnen europäische Düngerhersteller vor den Folgen der steigenden CO2-Bepreisung. Nach Einschätzung von Wolfgang Hofmair vom Düngemittelhersteller LAT Nitrogen Austria, die er beim Triesdorfer Ackerbautag 2026 äußerte, wird die CO2-Bepreisung auch bei sinkenden Erdgaspreisen ein wesentlicher Kostentreiber bleiben.
Die Deutsche Phosphor-Plattform DPP e.V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine:n Geschäftsführer:in (m/w/d). Die Geschäftsführung übernimmt eine vielseitige und verantwortungsvolle Aufgabe an der Schnittstelle von Umwelt, Ressourcenmanagement, Politik, Wissenschaft und Praxis. Bewerbungsschluss ist der 31. Juli 2026.
Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) hat Mitte Juni das Sondergutachten „Umweltrecht zwischen Anspruch und Realität. Implementation als Kernaufgabe von Umweltpolitik“ veröffentlicht, in dem festgestellt wurde, dass das Umweltrecht in Deutschland trotz vielfach ambitionierter gesetzlicher Vorgaben häufig nur unzureichend umgesetzt wird. Anhand verschiedener Praxisbeispiele – darunter die Einhaltung der Nitratgrenzwerte in Grund- und Oberflächengewässern – zeigt der SRU, dass Umweltrecht vielfach verzögert, uneinheitlich oder sachlich unangemessen implementiert wird.
Die Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft (AöW) hat eine Stellungnahme zur Umsetzung der ab 2029 geltenden Verpflichtung zur Phosphorrückgewinnung veröffentlicht. Darin fordert sie Anpassungen der politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen, um den Hochlauf der Phosphorrückgewinnung zu erleichtern. Die Deutsche Phosphor-Plattform (DPP) teilt das Ziel einer erfolgreichen und flächendeckenden Phosphorrückgewinnung, bewertet die Ausgangslage jedoch in wesentlichen Punkten anders. Vor diesem Hintergrund hatte sich die DPP bereits in ihrer Stellungnahme zur Diskussion um eine mögliche Verschiebung der gesetzlichen Fristen klar gegen eine Aufweichung der ab 2029 geltenden Verpflichtung ausgesprochen.
Die DWA lädt zu den 15. KlärschlammTagen ein. Die nächste Veranstaltung findet vom 14. – 16.09.2027 in Kassel statt. Die DWA-KlärschlammTage sind alle zwei Jahre das Ereignis für die „Klärschlamm-Branche“ aus Deutschland und dem benachbarten Ausland. Neben vielen fachlichen Vorträgen zu den aktuellen politischen, rechtlichen und technischen Fragestellungen bieten sie das Forum für Diskussionen und Erfahrungsaustausch. Hier trifft man viele Entscheidungsträger und Experten hautnah.
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.