Die Umsetzung der verpflichtenden Phosphorrückgewinnung aus Klärschlamm wirft weiterhin Fragen zu Fristen, verfügbaren Kapazitäten und Übergangslösungen auf. Die unabhängige IMPULS-Initiative sieht für viele dieser Herausforderungen bereits praktikable Ansätze und fordert, diese in konkrete Maßnahmen zu überführen. Ein entsprechendes Memorandum benennt Vorschläge, um Investitionen zu erleichtern, die rechtlichen Voraussetzungen für die Vermarktung von Phosphorrezyklaten zu verbessern und während des Kapazitätsaufbaus anfallende Klärschlammaschen zwischenzeitlich zu sichern.
Frankfurt am Main, 5. Oktober 2026 – Die Deutsche Phosphor-Plattform DPP e. V. hat zum 1. Oktober 2026 eine neue Geschäftsführung: Dr. Annika Anders übernimmt die Aufgaben von Tabea Knickel, die die Geschäftsführung seit dem 1. Januar 2020 innehatte.
Wie die Zeitschrift EUWID Wasser und Abwasser in einer Meldung berichtet, sucht das Bundesumweltministerium nach Übergangslösungen für die Zeit ab 2029, da voraussichtlich noch nicht genügend Kapazitäten zur Phosphorrückgewinnung aus Klärschlamm zur Verfügung stehen werden. An der gesetzlichen Frist für die verpflichtende Phosphorrückgewinnung will das Ministerium dennoch festhalten. Eine Verschiebung sei keine sinnvolle Lösung, betonte Karcher, da dadurch bereits getätigte Investitionen entwertet und der Ausbau der Rückgewinnungskapazitäten eingeschränkt würden.
Die niederländische Regierung hat eine nationale Liste mit 17 kritischen Rohstoffen erstellt, darunter „Phosphor“ (d. h. P4). Die Liste soll als Orientierung für staatliche Fördermaßnahmen in den Bereichen Recycling, Veredelung und Logistik für diese Rohstoffe dienen, einschließlich Investitionshilfen und der Beschleunigung von Genehmigungsverfahren.
Der vorläufige, zwischen dem Europäischen Parlament und dem Rat vereinbarte Text der Änderungen an der FPR: (in den meisten Fällen) Aufhebung der REACH+-Verpflichtung, mögliche kriterienbasierte CMC, beschleunigte Aufnahme (bestimmter) tierischer Nebenprodukte, Digitalisierung.
Solche Definitionen sind notwendig, um politische Maßnahmen oder Beschaffungskriterien für recycelte Nährstoffe zu ermöglichen. Die ESPP hat nach umfassender Einbeziehung der Interessengruppen Vorschläge für gesetzliche Definitionen von „biobasierten“ und „recycelten“ Düngemitteln und Nährstoffen erarbeitet.
The European Sustainable Phosphorus Conference is the world’s leading sustainable phosphorus event, happening every 2 years. The sixth European Sustainable Phosphorus Conference (ESPC6) takes place from 24. to 26. November 2026 in Benguerir, Morocco. ESPC is the unique event bringing together companies, stakeholders, regional and national authorities, innovation and researchers, to discuss phosphorus and nutrients sustainability actions and policies. This year’s conference is co-organised by OCP Group and ESPP, with support of UM6P (University Mohammed VI Polytechnique).
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