Wie die Zeitschrift EUWID Wasser und Abwasser berichtet, sind in Baden-Württemberg laut Kompetenzzentrum Spurenstoffe-BW (KomS) derzeit 35 Kläranlagen mit einer zusätzlichen Reinigungsstufe zur gezielten Entfernung von Spurenstoffen in Betrieb.
Wie die Zeitschrift EUWID Recycling und Entsorgung berichtet, hat der Ingenieur- und Beratungsdienstleister Haskoning die Patentrechte an der Vivimag-Technologie von Kemira übernommen, um die Rückgewinnung von Phosphor und Eisen aus Klärschlamm weiter voranzubringen. Die als Plug-and-play-Lösung entwickelte Technologie richtet sich an Kläranlagen, die Eisen zur Phosphorelimination einsetzen, und gewinnt mithilfe von Magneten Vivianit aus dem Schlamm zurück.
Wie die Zeitschrift EUWID Wasser und Abwasser berichtet, haben sich in Schleswig-Holstein 17 Städte, Kommunen und Verbände zur Klärschlamm-Kooperation Schleswig-Holstein zusammengeschlossen, um die Entsorgung neu zu organisieren. Die Partner vertreten rund 830.000 Einwohner und bewältigen jährlich große Mengen an Klärschlamm. Hintergrund sind steigende Anforderungen durch die novellierte Klärschlammverordnung, insbesondere die ab 2029 verpflichtende Phosphorrückgewinnung. Da technische Kapazitäten fehlen, setzen die Beteiligten auf eine gemeinsame Lösung.
Wie das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB in einer Pressemitteilung berichtet, arbeiten Forschende des Institutes an Verfahren, um Stickstoff und Phosphor aus Abwasser, Gülle und Gärresten zurückzugewinnen und als Dünger nutzbar zu machen. Angesichts steigender Preise für Mineraldünger und geopolitischer Abhängigkeiten von fossilen Rohstoffen sollen diese regional verfügbaren Reststoffe eine sichere und nachhaltige Alternative bieten. Die Ansätze wurden im Pilotmaßstab entwickelt und werden unter anderem auf der IFAT vorgestellt.
Unter dem Motto „10 Jahre Deutsche Phosphor Plattform - ein Jahrzehnt voller Ideen, Kooperationen und Fortschritte“ findet das zweitägige Jubiläums-DPP-FORUM am 8. und 9. Oktober 2025 erneut in der Evangelischen Akademie in Frankfurt am Main statt. Schauen Sie sich das Jubiläumsprogramm an!
Die IFAT ist die Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft. Sie findet in diesem Jahr unter dem Motto „Solutions for Water, Recycling and Circularity“ vom 4. bis 7. Mai 2026 statt. Auch die Deutsche Phosphor-Plattform DPP e.V. ist 2026 erneut mit einem Stand vertreten (Halle A4, Stand 217). Wir laden Sie ein, uns auf der IFAT an unserem Stand zu besuchen. Gern können Sie auch unserer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung beiwohnen.
Wie die Zeitschrift EUWID Wasser und Abwasser berichtet, hat das Europäisches Parlament neue Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität beschlossen und damit strengere Vorgaben für Grund- und Oberflächengewässer eingeführt. Im Rahmen des „Zero Pollution“-Aktionsplans werden bestehende Richtlinien angepasst und die Listen überwachter Schadstoffe erweitert, unter anderem um PFAS, Arzneimittel, Industriechemikalien und Pestizide. Zudem gelten für bereits erfasste Schadstoffe künftig strengere Umweltqualitätsnormen.
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