Wie Agrarheute berichtet, treiben die Auswirkungen des Nahostkonflikts und die faktische Blockade der Straße von Hormus die Düngerpreise weltweit spürbar nach oben – mit direkten Folgen für die Landwirtschaft. Die Lage macht deutlich, wie abhängig der globale Düngemittelhandel von wenigen Schlüsselregionen ist, insbesondere von den Golfstaaten, über die ein erheblicher Teil des Seehandels abgewickelt wird. Gleichzeitig rückt die Frage in den Fokus, welche Länder die wichtigsten Produzenten sind und ob deren Kapazitäten ausreichen, um die aktuellen Engpässe abzufedern.
Die dreiteilige DWA RePhoR Seminarreihe vermittelt systematisch Wissen zur Phosphorrückgewinnung – von den Grundlagen über Planung und Bewertung bis hin zur praktischen Umsetzung. Sie richtet sich an Fachkräfte aus kommunalen Betrieben, Entsorgungsunternehmen, Ingenieurbüros und Behörden. Die Reihe vermittelt aufeinander aufbauend Kenntnisse, die für die Planung, Umsetzung und den Betrieb von Projekten zur Phosphorrückgewinnung relevant sind.
Analysen und Modellierungen von Flussdaten deuten darauf hin, dass die weltweite Gesamtabgabe von Phosphor in die Meere seit 2020 um über 6 % gestiegen ist (+3,2 % / 10 Jahre), wobei die Abflüsse in der nördlichen Hemisphäre zurückgehen und in der südlichen zunehmen. Weltweit wurden 420 Flüsse mit Einzugsgebieten von jeweils > 20 000 km² modelliert, die eine Gesamtbevölkerung von über 5 Milliarden Menschen abdecken. Anhand von 280 000 In-situ-Gesamtphosphormessungen aus den Jahren 1980 bis 2019 wurde maschinelles Lernen auf die geschätzte Phosphorabgabe der Flüsse in die Meere angewendet.
Wie die Zeitschrift EUWID Wasser und Abwasser berichtet, hat die Bezirksregierung Köln grünes Licht für den Bau einer Klärschlammverwertungsanlage in Köln-Merkenich gegeben, die ab 2029 große Mengen Schlamm aus der Region behandeln soll – ein Projekt mit erheblicher Bedeutung für die zukünftige Entsorgung und Phosphorrückgewinnung. Die Anlage ist auf die Verwertung von Klärschlamm aus rund zwei Millionen Einwohnern ausgelegt und markiert damit einen wichtigen Schritt für die regionale Infrastruktur.
Wie die Zeitschrift EUWID Wasser und Abwasser berichtet, stärkt das Urteil des OVG Münster November 2025 das Prinzip verschmutzungsbasierter Abwassergebühren in Deutschland. Obwohl ein Satzungsparagraph der Stadt Wegberg formell aufgehoben wurde, bestätigt das Gericht, dass industrielle und stark verschmutzende Einleitungen höhere Gebühren rechtfertigen. Gleichzeitig erhöht das Urteil die Anforderungen an die Bestimmtheit kommunaler Abwassergebührensatzungen.
Wie die Zeitschrift EUWID Wasser und Abwasser berichtet, wird das Abwasser des Wippershainer Ortsteils künftig über die Kläranlage in Bad Hersfeld geleitet. Hessen fördert den Anschluss mit knapp 1Mio. Euro. Nach Fertigstellung der rund zwei Kilometer langen Transportleitung und Erweiterung des Stauraumkanals wird die alte Kläranlage Schenklengsfeld-Wippershain stillgelegt, wodurch künftig die Grenzwerte für Phosphor und Ammonium im Gewässer eingehalten werden können.
Wie die Zeitschrift EUWID Wasser und Abwasser berichtet, hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) einen Vollstreckungsantrag gegen die Bundesregierung gestellt. Hintergrund ist ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts von Oktober 2025, das ein wirksames Aktionsprogramm zum Schutz des Grundwassers fordert. Die DUH kritisiert, dass das zuständige Bundeslandwirtschaftsministerium bislang keinen Zeitplan vorgelegt und stattdessen einen verschlechternden Düngegesetzentwurf präsentiert habe.
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