Wie die Zeitschrift EUWID Recycling und Entsorgung in einer Meldung berichtet, sieht das Umweltbundesamt (UBA) Reformbedarf beim vorsorgenden Bodenschutz. In dem Bericht „Stärkung des Bodenschutzes und der Altlastensanierung durch Überarbeitung des Bodenschutzrechts“, der im Rahmen eines Refoplan-Vorhabens erstellt wurde, wird empfohlen, das Bodenschutzrecht stärker auf Vorsorge, nachhaltige Bodenbewirtschaftung und den Schutz vor stofflichen Einträgen auszurichten. Da die entsprechenden Regelungen bislang auf verschiedene Rechtsbereiche verteilt sind, fehle ein einheitliches Schutzsystem für Böden.
Wie die Zeitschrift EUWID Recycling und Entsorgung in einer Meldung berichtet, hat das schwedische Unternehmen Easymining ein Verfahren zur Rückgewinnung von Kalium und Phosphor aus bioindustriellen Reststoffen weiterentwickelt. Im Rahmen eines zweieinhalbjährigen Forschungsprojekts wurde die Technologie vom Labormaßstab in den Pilotbetrieb überführt. Als Ausgangsmaterial dient unter anderem Asche aus Geflügelmist, aus der Kalium selektiv extrahiert und von Phosphor sowie Verunreinigungen getrennt wird.
Die Deutsche Phosphor-Plattform DPP e.V. verleiht 2026 zum vierten Mal ihren Förderpreis. Seit 2023 wird durch die DPP jedes Jahr eine Abschlussarbeit auf dem Gebiet des Phosphorrecyclings ausgezeichnet. Zu diesen Arbeiten zählen Bachelor- und Masterarbeiten sowie weitere Abschlussarbeiten, deren Schwerpunkt auf dem Thema des Phosphorrecyclings aus den verschiedensten Quellen liegt.
Wie agrarheute in einer Meldung berichtet, sind die Harnstoffpreise am Weltmarkt zuletzt deutlich eingebrochen. Auslöser ist die Entscheidung Chinas, seine Harnstoffexporte wieder freizugeben. Für den Zeitraum von Juni bis August wurden Exportkontingente von rund 1,5 bis 1,6 Millionen Tonnen genehmigt. Die zusätzlichen Mengen gelten als wichtiges Signal für den Markt und sorgen für spürbaren Preisdruck bei Stickstoffdüngern.
Für die Struvitfällung zur Phosphorrückgewinnung bietet K+S interessierten Anlagenbetreibern die Möglichkeit, die neue Magnesiumchloridlösung SL 22 im Rahmen eines begleiteten Betriebsversuchs unter Praxisbedingungen zu testen. Ziel eines möglichst praxisnahen Betriebsversuchs ist es, gemeinsam mit interessierten Anlagenbetreibern und Anwendern valide Daten für deren Anlage zu gewinnen, um die Produktleistung objektiv zu bewerten, mit bestehenden Verfahren zu vergleichen und eine Entscheidungsgrundlage für die zukünftige Anwendung zu schaffen.
Wie die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) berichtet, hat das Netzwerk Ökolandbau und Kompost Baden-Württemberg (NÖK BW) seine Arbeit aufgenommen. Ziel ist es, den Einsatz gütegesicherter Bio- und Grüngutkomposte im ökologischen Landbau zu stärken, die Zusammenarbeit zwischen Kompostwirtschaft und Landwirtschaft auszubauen und regionale Stoffkreisläufe zu fördern.
Die 106. Umweltministerkonferenz (UMK) hat am 8. Mai 2026 in Leipzig die Bedeutung der ab 2029 geltenden Pflicht zur Phosphorrückgewinnung aus Klärschlamm bekräftigt. Die UMK fordert eine Anpassung des Düngemittelrechts spätestens bis Ende 2026, damit geeignete Phosphorrezyklate und Produkte aus Klärschlammverbrennungsaschen rechtssicher als Düngemittel eingesetzt werden können. Dazu sollen bestehende Hemmnisse abgebaut und die Anforderungen an Ausgangsmaterialien sowie die Löslichkeitsanforderungen für Phosphatdünger überprüft werden.
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