Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) fordert in ihrem Politikmemorandum „Resilienz stärken – Zukunft gestalten“ eine stärkere politische Priorisierung der Wasserwirtschaft. Angesichts zunehmender Extremwetterereignisse, wachsender Anforderungen an Infrastruktur und Ressourcenschutz sowie des Investitionsbedarfs bei der Anpassung an den Klimawandel müsse die Resilienz wasserwirtschaftlicher Systeme gezielt gestärkt werden.
Der VKU - Verband kommunaler Unternehmen e.V. hat im März sein Positionspapier „Phosphor-Rückgewinnung | Nachhaltige Finanzierung des Hochlaufs“ veröffentlicht und zentrale Rahmenbedingungen für den Markthochlauf der Phosphor-Rückgewinnung aus Klärschlamm adressiert.
Die Geschäftsführerin der Deutsche Phosphor-Plattform, Tabea Knickel, wurde von Herrn Leise aus der Redaktion von EUWID Recycling und Entsorgung interviewt. Im Gespräch geht es um die Zukunft der Phosphorrückgewinnung, die Herausforderungen bei der Umsetzung der Klärschlammverordnung und die Frage, wie mit phosphorhaltigen Klärschlammaschen künftig umgegangen werden soll.
Wie Euwid Wasser und Abwasser in einer Meldung berichtet, schlägt der BUND Brandenburg eine Anpassung des Wasserentnahmeentgelts zur Finanzierung neuer Klärwerke vor. Grund sind steigende Abwassermengen und die wachsende Auslastung der Berliner Anlagen, wodurch Brandenburg künftig mehr Abwasser selbst behandeln muss.
Wie Interargem auf seiner Website bekannt gegeben hat, wurde am 23. April 2026 das Richtfest für das Gebäude der neuen Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage (KVA) auf dem Gelände der MVA Bielefeld gefeiert. Dieser bedeutende Baufortschritt folgt auf die erfolgreiche Kesseldruckprobe vom 29. März 2026, bei der der TÜV die Dichtigkeit des Kessels bestätigte.
Der Bericht des LAGA Ad-hoc-Ausschusses „Sicherstellung der Phosphorrückgewinnung bis 2029“ (Stand Januar 2026) wurde veröffentlicht. Für die weitere Diskussion zur Umsetzung der Phosphorrückgewinnung liefert der Bericht wichtige Orientierungspunkte für Kommunen, Klärschlammerzeuger, Entsorger und weitere Akteure.
Wie die Zeitschrift EUWID Wasser und Abwasser berichtet, sind in Baden-Württemberg laut Kompetenzzentrum Spurenstoffe-BW (KomS) derzeit 35 Kläranlagen mit einer zusätzlichen Reinigungsstufe zur gezielten Entfernung von Spurenstoffen in Betrieb.
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.