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Struvitfällung als attraktive Variante der Phosphorrückgewinnung – Kurzbericht einer P-Net-Veranstaltung

Phosphor ist ein wichtiger Nährstoff für Pflanzen und unverzichtbar in der Landwirtschaft. Doch die Reserven werden knapp. In Deutschland werden Phosphordünger überwiegend importiert – obwohl ein weitgehend ungenutztes Potenzial in unserem Abwasser schlummert: In Struvitanlagen kann das Phosphor, durch die sogenannte Struvitfällung, recycelt und weiterverwendet werden.

Am 22. Februar wurden die Möglichkeiten dieser Rückgewinnung auf einer Veranstaltung in Braunschweig diskutiert und eingeordnet. Organisiert wurde die Veranstaltung mit dem Titel „Struvitfällung als attraktive Variante der Phosphorrückgewinnung – Ein Angebot zum verfahrenstechnischen Erfahrungsaustausch“ durch den Forschungsverbund „P-Net – Regionales Netzwerk für ein ressourceneffizientes Phosphormanagement“.

Auf der Veranstaltung wurde deutlich, dass die Vorteile dieser Phosphorgewinnung sichtbarer werden müssen, es gibt mehrere Anbieter nahezu marktreifer Verfahren. Auch ist Struvitdünger ein wertvolles Produkt für die Landwirtschaft. Zudem liegt auch noch einiges an Arbeit vor den Akteur:innen: Die Produktionsmenge ist bspw. bisher eher klein, zudem müssten Kläranlagen ihre Verfahrenstechnik anpassen und Investitionen tätigen.

Der Austausch in Braunschweig hat dazu beigetragen, die Entwicklungen und offenen Fragen zu diskutieren und die Forschungsarbeit voranzutreiben. Bei Interesse an Details und Austausch zum Thema kann man sich gerne an die Veranstalter wenden.

 

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