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4. Kongress „Phosphor – ein kritischer Rohstoff mit Zukunft“ in Stuttgart

Europaticker berichtet über den 4. Kongress „Phosphor – ein kritischer Rohstoff mit Zukunft“ in Stuttgart. Im Fokus der zweitägigen Fachtagung standen Entsorgungssicherheit für Klärschlamm und Rückgewinnung von Phosphor.

Die vollständige Meldung steht unter dem unten angegebenem Link zur Verfügung. Folgend findet sich ein Auszug:

Mit einer Exkursion und einem Workshop begann heute (24.10.) in Stuttgart der 4. Phosphor-Kongress Baden-Württemberg. Die Exkursion führte zur Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage im Hauptklärwerk in Stuttgart-Mühlhausen. Beim erstmals angebotenen Workshop konnten baden-württembergische Betreiber von Kläranlagen ihre Ideen, Bedenken und Vorschläge zur Entwicklung einer langfristig tragfähigen Strategie zur Entsorgung von Klärschlamm und der Rückgewinnung von Phosphor einbringen. Im Fokus der zweitägigen Veranstaltung stehen in diesem Jahr die Auswirkungen und Konsequenzen der im Oktober 2017 in Kraft getretenen Klärschlammverordnung.

Zu dem Kongress in der Landeshauptstadt werden rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Kommunen, Planungsbüros, Verbänden, Verwaltungen sowie Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen aus ganz Deutschland sowie aus dem Ausland erwartet.

Umweltstaatssekretär Andre Baumann machte im Vorfeld des Kongresses deutlich: “Die Neuregelungen der Klärschlammverordnung führen aktuell zu erheblichen Veränderungen im Entsorgungsmarkt für Klärschlamm und einer ansteigenden Verbrennungsquote in Deutschland. Baden-Württemberg muss sich angesichts dieser Situation auf Engpässe bei der Entsorgung von Klärschlämmen einstellen.“ Vor diesem Hintergrund appellierte Baumann an die Betreiber von Kläranlagen im Land, ihre Entsorgungskonzepte für Klärschlamm zu prüfen und gegebenenfalls neu auszurichten. Dabei biete es sich an, Maßnahmen und Möglichkeiten zur Rückgewinnung von Phosphor mit zu bedenken, so der Staatssekretär weiter.

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