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Politische Vorgaben, technische Möglichkeiten – die 10. DWA-Klärschlammtage

Vom 20 bis 22. Juni finden in Würzburg die 10. Klärschlammtage statt. Im Folgenden findet sich ein Auszug aus der Pressemitteilung, die im Ganzen als Download zur Verfügung steht. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auch in der Rubrik Veranstaltungen; ein Schnellzugriff steht unter dem Artikel als Link zur Verfügung.

Politische Vorgaben, technische Möglichkeiten – DWA-Klärschlammtage zur Entwicklung der Schlammbehandlung

Zum zehnten Mal finden vom 20. bis 22. Juni 2017 die Klärschlammtage der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) statt, die mit dieser Jubiläumsveranstaltung nach Würzburg zurückkehrt, den Ort der ersten Tagung im Jahr 1999. Die Themen sind jedoch aktueller denn je: Wie werden die von der Bundesregierung beschlossenen Einschränkungen der landwirtschaftlichen Klärschlammverwertung und die künftigen Pflichten zur Phosphorrückgewinnung umgesetzt? Der Referentenentwurf der neuen Klärschlammverordnung wurde bereits von der EU notifiziert und von Kabinett und Bundestag bestätigt. Zum Zeitpunkt der Tagung wird auch Klarheit erwartet, ob und ggf. mit welchen Änderungen der Entwurf vom Bundesrat verabschiedet wurde und in welcher Form die Klärschlammverordnung in Kraft treten wird. Mit welchen rechtlichen Aspekten und Konsequenzen die neuen Regelungen – insbesondere für kleine und mittlere Anlagen – verbunden sind, wird ein Schwerpunkt der Tagung sein.

Weitere Themen der Veranstaltung, die sich das Motto „Es bleibt spannend!“ gegeben hat, befassen sich mit den Entwicklungen im Energierecht und deren Auswirkungen auf Schlammbehandlung und Faulgasnutzung sowie mit Gestaltungsmöglichkeiten der interkommunalen Zusammenarbeit bei der Schlammentsorgung. Wie und in welchem Umfang Phosphor und andere Nährstoffe recycelt werden können und wie diese dann zu nutzen sind, steht ebenfalls auf der Agenda. Verschiedene Verfahren der Schlammbehandlung werden vorgestellt, Bemessungs- und Kapazitätsfragen diskutiert. Zwei Podiumsdiskussionen suchen Antworten darauf, ob kleine und mittlere Kläranlagen neue Wege beschreiten müssen und wie die Verbrennung von Klärschlamm künftig strukturiert werden sollte – zentral oder dezentral. Eine Fachausstellung parallel zur Tagung informiert über neue Techniken und Verfahren.

Die Klärschlammtage gelten als wichtiger Treffpunkt der Fachwelt im deutschsprachigen Raum. Mehr als 3.000 Fach- und Führungskräfte besuchten die DWA-Veranstaltung in den vergangenen neun Jahren. Auch die Teilnehmerzahl nahm stetig zu. Waren es 1999 noch knapp 150 Personen, zählten die letzten Klärschlammtage vor zwei Jahren 470 Anwesende. Die Zahl der Aussteller ist ebenfalls stetig gewachsen. 2001 – das Jahr, in dem sich erstmals Firmen begleitend zur Tagung präsentierten – waren 13 Unternehmen vor Ort, 2015 waren es fast vier Mal so viel.

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Pressemittleilung (Download - PDF)

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