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Versuchsanlage gewinnt lebenswichtigen Rohstoff Phosphor aus Klärschlamm zurück

Wie europaticker berichtet, geht RWE neue Wege in der Produktion von Phosphor: Im Innovationszentrum Niederaußem errichtet das Essener Energieunternehmen eine Versuchsanlage zur Rückgewinnung des lebenswichtigen Rohstoffs.

Die vollständige Meldung finden Sie unter dem unten angefügten Link. Folgend findet sich ein Auszug:

RWE geht neue Wege in der Produktion von Phosphor: Im Innovationszentrum Niederaußem errichtet das Essener Energieunternehmen eine Versuchsanlage zur Rückgewinnung des lebenswichtigen Rohstoffs. Dazu hat RWE jetzt den Auftrag für eine sogenannte Multi-Fuel-Conversion-Anlage (MFC) erteilt. Von 2021 an sollen darin Gemische von Klärschlamm, Klärschlamm-Asche und Braunkohle hohen Temperaturen um 1.500 Grad und starkem Sauerstoffmangel ausgesetzt werden. Auf diese Weise entsteht gasförmiger Phosphor, der – möglichst rein abgeschieden – zu Phosphorsäure verarbeitet werden kann.

Phosphor ist für die Herstellung von Kunstdünger unersetzlich. Bisher wird dieser aus Mineralien gewonnen, die in Ländern wie China, Marokko/Westsahara, USA und Russland in Bergwerken abgebaut werden. Die Vorkommen sind aber begrenzt. Phosphor kann auch aus biogenen Abfällen zurückgewonnen werden. Eine der Hauptquellen dafür ist Klärschlamm. RWE macht hier schon jetzt einen entscheidenden Schritt in die Zukunft: Das Phosphor-Recycling aus Klärschlamm wird von 2029 an in Deutschland Pflicht.

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