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PRESSEMITTEILUNG: Die Deutsche Phosphor-Plattform auf der IFAT

Die Deutsche Phosphor-Plattform auf der IFAT: Veranstaltungen und Vorstellung der Verfahrenskennblätter zur Phosphor-Rückgewinnung

Alle zwei Jahre öffnet die IFAT, die Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft ihre
Pforten; die Deutsche Phosphor-Plattform (DPP) ist ebenfalls mit einem
Stand vertreten (Halle A4, Stand 115) und wird dort die Ergebnisse ihrer Arbeit sowie die neuesten Entwicklungen ihrer Mitglieder vorstellen. Das Hauptaugenmerk liegt in diesem Jahr auf den Verfahrenskennblättern, die im Rahmen des DBU-Vorhabens „Phosphorrückgewinnung:
wer, wie, was? – Umsetzung einer zielgruppenorientierten Kommunikationsstrategie“ entwickelt wurden und auf der IFAT vorgestellt werden. Neben Informationen zu den aktuell verfügbaren Technologien der Phosphor-Rückgewinnung aus Klärschlamm und – aschen sind Angaben zu bereits realisierten Referenzanlagen und den erzeugten Phosphor- Rezyklaten enthalten. Die Datenblätter werden laufend in Zusammenarbeit mit Experten von Ingenieurbüros und den Verfahrensanbietern auf den neuesten Stand gebracht. Damit steht den Betreibern von Kläranlagen, die künftig zur Phosphor-Rückgewinnung verpflichtet sind, ein stets marktaktuelles Kompendium zur Verfügung, das als Entscheidungsgrundlage für die Auswahl des geeigneten Rückgewinnungsverfahrens dienen soll.

„Mit der Herausgabe der Verfahrenskennblätter zur Phosphor-Rückgewinnung festigt die Deutsche Phosphor-Plattform ihre Rolle als nationale Ansprechstelle für nachhaltiges Phosphor-Management“, so Dr. Rainer Schnee, 1. Vorsitzender der DPP.

Des Weiteren findet auf der IFAT eine Reihe von Veranstaltungen statt, bei denen das Thema Phosphor umfassend diskutiert wird. So lädt am Mittwoch, den 16. Mai 2018, die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) von 12 – 13 Uhr zum „Phosphortag“ in Halle B4, Stand 239/338, ein. DBU-Generalsekretär Alexander Bonde, Gunda Röstel, Geschäftsführerin der Stadtentwässerung Dresden GmbH und Vorstandvorsitzende von German Water Partnership sowie Vertreter der DPP präsentieren dort beispielhafte und innovative Lösungen für die Rückgewinnung und Kreislaufführung der lebenswichtigen Ressource Phosphor. Anschließend lädt die DBU ein zum Messeempfang und Fachaustausch bei Getränken und Imbiss.

Am Donnerstag, den 17. Mai 2018, lädt die DPP zu zwei Veranstaltungen ein:

09:00 – 13:00 Uhr, Run4Life @ IFAT, Konferenzraum A32 (1. Etage, südlich von Halle A3)

Gemeinsam mit der DPP und der Europäischen Phosphor Plattform veranstaltet das EU-Forschungsprojekt Run4Life seine Abschlusskonferenz. Neben den europäischen und deutschen Regularien werden großtechnische Erfolgsgeschichten der Phosphor-Rückgewinnung präsentiert, genauso wie laufende Projekte unter dem EU-Forschungsrahmenprogramm Horizont 2020.

14:00 – 16:00 Uhr, Phosphor-Special, FORUM Halle B4, Stand 329/428

In Zusammenarbeit mit dem bayerischen Umweltministerium, der Europäischen Phosphor Plattform und dem Bundesministerium für Umwelt veranstaltet die DPP ein 2-stündiges Phosphor-Special, das sich den Themen Stoffstrommanagement, Phosphor-Eliminierung und Phosphor-Rückgewinnung auf Kläranlagen widmet. In der ersten Stunde werden Vertreter der Industrie und Kommunen Berichte aus der Praxis vorstellen, die dann in der zweiten Stunde mit dem Publikum im Rahmen einer Podiumsdiskussion diskutiert werden sollen. Der Fokus liegt hier explizit auf der Gesamtbetrachtung des Stoffes Phosphor auf Kläranlagen, da durch veränderte gesetzliche Rahmenbedingungen bereits heute neue Lösungen für einen sinnvollen Umgang mit Phosphor und den beteiligten Stoffströmen nötig sind.

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Die Deutsche Phosphor-Plattform DPP e.V. ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein. Sie wurde 2015 mit dem Ziel gegründet, Wissen und Kompetenzen ihrer Mitglieder zu bündeln und im Netzwerk Strategien für ein nachhaltiges Phosphor-Management in den deutschsprachigen Ländern zu erarbeiten. Neben dem Phosphorrecycling aus Reststoffen wie z.B. Abwasser soll dabei auch eine ressourcenschonende Nutzung des Elements Phosphor, aber auch anderer Nährstoffe berücksichtigt werden.

Pressemitteilung DPP vom 27. März 2018 Frankfurt/M. — Die Pressemitteilung steht im Dokumentenbereich zum Download bereit.

Kontakt

Dr. Daniel Frank Mobil + 49 (0) 171 226 9953
Telefon +49 (0) 69 3487 6068
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