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Zukunft der Klärschlamm-Entsorgung in vielen Regionen offen

Wie europaticker berichtet, haben der aktuelle Entsorgungsengpass und die Pflicht zum Phosphor-Recycling zu einem Planungsboom für Monoverbrennungsanlagen von Klärschlamm geführt. In einzelnen Regionen drohen bereits Überkapazitäten, während in anderen Gebieten noch keine tragfähigen Lösungen existieren. Das ist das Ergebnis einer neuen Untersuchung der Unternehmensberatung ecoprog.

Die vollständige Meldung steht unter dem unten angegebenem Link zur Verfügung. Folgend findet sich ein Auszug:

Der aktuelle Entsorgungsengpass und die Pflicht zum Phosphor-Recycling haben zu einem Planungsboom für Monoverbrennungsanlagen von Klärschlamm geführt. In einzelnen Regionen drohen bereits Überkapazitäten, während in anderen Gebieten noch keine tragfähigen Lösungen existieren. Das ist das Ergebnis einer neuen Untersuchung der Unternehmensberatung ecoprog.Der Entsorgungsengpass für Klärschlamm spitzt sich derzeit weiter zu. Der durchschnittliche Vergabepreis für die Entsorgung von kommunalem Klärschlamm in Deutschland ist in den vergangenen vier Jahren von rund 60 Euro auf derzeit knapp 100 Euro je Tonne Originalsubstanz gestiegen. Bestehende Entsorgungsverträge wurden von Entsorgern zum Teil kurzfristig gekündigt, da die Entsorgungswege in der stofflichen Verwertung nicht mehr verfügbar sind. Vereinzelt endeten kommunale Ausschreibungen in der Klärschlammentsorgung ohne Angebot.

Der Grund für diesen Entsorgungsnotstand sind die Verschärfungen im Düngemittelrecht. Vor allem die Novellierung der Düngeverordnung (DüV) Mitte 2017 hat die Ausbringung von Klärschlamm in der Landwirtschaft verschärft. Im März 2020 wurde die DüV ein weiteres Mal verschärft. Entsprechend ist von einem weiter steigenden Druck am Markt auszugehen.

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