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DPP-FORUM 2019

Unter dem Thema “Phosphor-Rückgewinnung: wie geht es weiter?!“ findet das nächste Forum statt

am 26. September 2019
im Mainhaus Stadthotel, Lange Straße 26, 60311 Frankfurt am Main.

Phosphor-Rückgewinnung ist in aller Munde, aber wirklich konkret ist bislang noch wenig. Im Herbst 2019 wird aller Voraussicht nach die Vollzugshilfe der Klärschlammverordnung fertiggestellt – liefert sie die wichtigsten Antworten auf die Fragen der Kläranlagenbetreiber? Und kann dann jedes Material als EU-Düngemittel in den Markt gelangen, wie es die novellierte EU-Düngemittelverordnung vorsieht?

Welche Verfahren entwickeln sich in welcher Geschwindigkeit: Läuft alles auf die Monoverbrennung und die Produktion von Phosphorsäure aus Aschen hinaus? Lassen sich aus Aschen direkt Düngemittel herstellen? Welche anderen Ansätze kristallisieren sich als mögliche Zugpferde?

Trägt eine erneute Verschärfung der Düngeverordnung dazu bei, dass immer weniger Material (Gülle, Klärschlamm) in der Landwirtschaft verwertet werden kann? Welche Lösungen ergeben sich hier?

Nach dem Fokus auf das Stoffstrommanagement im Jahr 2018 steht das DPP-FORUM 2019 ganz im Zeichen der neuesten gesetzlichen und technischen Entwicklungen, um kommunale Entscheidungsträger, Kläranlagenbetreiber und Ingenieurbüros da abzuholen, wo es wirklich darauf ankommt: den Fakten!

Kommen Sie am 26.09.2019 nach Frankfurt und lassen Sie sich auf der ersten Phosphor-Veranstaltung der zweiten Jahreshälfte informieren zu den folgenden Themen:

  • Stand der gesetzlichen Rahmenbedingungen, die Vollzugshilfe und die aktuelle juristische Sicht zur Phosphor Rückgewinnung aus Klärschlamm
  • Überblick über die am weitesten entwickelten technischen Ansätze zur Erfüllung der AbfKlärV
  • Was tut sich im Rahmen des RePhoR-Vorhabens?
  • Was sind Recycling Phosphate gemäß EU-Düngemittelverordnung
  • Aktuelle Ansätze zur P-Rückgewinnung aus Gülle und Gärresten

Den Veranstaltungsflyer inkl. weiteren Informationen zu Programm und Veranstaltung finden Sie demnächst hier! Die folgenden Referenten erwarten sie auf unserer Veranstaltung (vorläufigen Arbeitstitel der Vorträge):

  • „Vollzug der Klärschlammverordnung in den Ländern“
    – Hans Walter Schneichel, Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz
  • „Die BMBF-Fördermaßnahme „Regionales Phosphor-Recycling (RePhoR)“
    – Dr. Helmut Löwe, Bundesministerium für Bildung und Forschung
  • „Möglichkeiten und Grenzen der Phosphorabreicherung im Klärschlamm“
    – Kiruna Janina Stephan, Ewert Consult GmbH
  • „Übersicht Ascheverfahren“
    – „N.N.“
  • „Was bedeutet „Pflanzenverfügbarkeit“ von Phosphaten und kann sie eigentlich objektiv bewertet werden?“
    – Prof. Dr. Heiner Goldbach, Universität Bonn
  • „Phosphorrecycling – vom Rezyklat zum intelligenten langzeitverfügbaren Düngemittel“
    – Lars Zeggel, Fraunhofer ISC
  • „Phosphor-Recycling in der Schweiz: Stand der Umsetzung“
    – Kaarina Schenk, Bundesamt für Umwelt
  • „Klärschlammentsorgung und P-Rückgewinnung – eine überregionale Gemeinschaftsaufgabe?“
    Dr. Ulrike Zettl, Hochschule Biberach
  • „P-Rückgewinnung aus Gärresten“
    – Prof. Dr. Martin Bertau, TU Bergakademie Freiberg
  • „Ergebnisse bisheriger Aktivitäten auf dem Weg zur Phosphorrückgewinnung bei Emschergenossenschaft und Lippeverband“
    – Dr. Dennis Blöhse, Emschergenossenschaft/Lippeverband

Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist erforderlich. Sie können sich bereits jetzt anmelden – benutzten Sie dazu bitte den unten aufgeführten Link.

Weitere Informationen

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