Wie das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB in einer Pressemitteilung berichtet, arbeiten Forschende des Institutes an Verfahren, um Stickstoff und Phosphor aus Abwasser, Gülle und Gärresten zurückzugewinnen und als Dünger nutzbar zu machen. Angesichts steigender Preise für Mineraldünger und geopolitischer Abhängigkeiten von fossilen Rohstoffen sollen diese regional verfügbaren Reststoffe eine sichere und nachhaltige Alternative bieten. Die Ansätze wurden im Pilotmaßstab entwickelt und werden unter anderem auf der IFAT vorgestellt.
Unter dem Motto „P-Recycling auf dem Weg zu 2029 – Ressource der Zukunft“ findet das DPP-FORUM am 22. September 2026 erneut in der Evangelischen Akademie in Frankfurt am Main statt. Wir freuen uns, Ihnen das diesjährige Programm vorstellen zu können.
Die IFAT ist die Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft. Sie findet in diesem Jahr unter dem Motto „Solutions for Water, Recycling and Circularity“ vom 4. bis 7. Mai 2026 statt. Auch die Deutsche Phosphor-Plattform DPP e.V. ist 2026 erneut mit einem Stand vertreten (Halle A4, Stand 217). Wir laden Sie ein, uns auf der IFAT an unserem Stand zu besuchen. Gern können Sie auch unserer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung beiwohnen.
Wie die Zeitschrift EUWID Wasser und Abwasser berichtet, hat das Europäisches Parlament neue Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität beschlossen und damit strengere Vorgaben für Grund- und Oberflächengewässer eingeführt. Im Rahmen des „Zero Pollution“-Aktionsplans werden bestehende Richtlinien angepasst und die Listen überwachter Schadstoffe erweitert, unter anderem um PFAS, Arzneimittel, Industriechemikalien und Pestizide. Zudem gelten für bereits erfasste Schadstoffe künftig strengere Umweltqualitätsnormen.
Wie Canaphos in einer Pressemitteilung bekannt gegeben hat, plant das neu gegründete Unternehmen den Bau einer Anlage zur thermochemischen Aufbereitung von Klärschlammaschen in Veitshöchheim (Bayern). Ziel ist es, Phosphor im industriellen Maßstab zurückzugewinnen und daraus pflanzenverfügbare Phosphatdünger herzustellen.
Wie Agrarheute berichtet, zeigt eine Reportage über den belgischen Lohnunternehmer ETA Agri Minon, wie sich durch den Einsatz moderner Technologien Düngemittel effizient einsparen lassen. Auf rund 1.500 Hektar setzt der Betrieb auf Smart-Farming-Lösungen wie den Bodenscanner Syngenta InterraScan, der eine detaillierte Analyse der Nährstoffverteilung im Boden ermöglicht und so eine präzisere Bewirtschaftung unterstützt.
Eine Analyse von rund 160 europäischen Medienartikeln aus dem Zeitraum von 18 Monaten (2022–2023) zeigt, dass im Zusammenhang mit der Gasversorgungskrise, die sich auf Stickstoffdünger auswirkt, Bedenken hinsichtlich der Abhängigkeit von Düngemittelimporten geäußert wurden, insbesondere nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine.
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