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Merkblatt DWA-M 269 „Prozessmessgeräte für Stickstoff, Phosphor und Kohlenstoff in Abwasserbehandlungsanlagen“ veröffentlicht

Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) hat das Merkblatt „Prozessmessgeräte für Stickstoff, Phosphor und Kohlenstoff in Abwasserbehandlungsanlagen“ veröffentlicht.

Um eine effiziente Abwasserreinigung zu ermöglichen, ist es notwendig, optimierte Prozessbedingungen zu schaffen. Die an der Abwasserbehandlung beteiligten Mikroorganismen haben oft sehr unterschiedliche Substrat- und Umgebungsansprüche, die in den einzelnen Kompartimenten der Abwasserbehandlungsanlage realisiert werden. Durch eine kontinuierliche Prozessüberwachung kann sehr zeitnah ein Abbild der herrschenden Bedingungen gewonnen und gegebenenfalls steuernd eingegriffen werden. Hierdurch kann auch den Anforderungen der Selbstüberwachungs- bzw. Eigenkontrollverordnungen mit Rechnung getragen werden.

Durch die Regelung und Steuerung von Aggregaten ergeben sich bei vergleichbarer Ablaufqualität oft messbare Einsparpotenziale. Beispielsweise kann durch die Automatisierung der Sauerstoffzufuhr die für die Belüftung aufzuwendende Energie optimiert werden. Auch bei anderen Betriebsmitteln, wie zum Beispiel Fällmittel für die chemisch-physikalische Phosphatelimination und externe Kohlenstoffverbindungen, können durch einen angepassten Verbrauch Betriebskosten vermindert werden.

Das Merkblatt DWA-M 269 gibt Hinweise für den zuverlässigen Betrieb der Analysatoren und der dazugehörigen Peripherie. Alle Aussagen sind grundsätzlich sowohl für kommunale wie industrielle Abwasserbehandlungsanlagen gültig, im Einzelfall wird jedoch auf diesbezügliche Einschränkungen hingewiesen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter dem unten angefügten Link.

Weitere Informationen

Ankündigung auf den Seiten der DWA

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