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Klärschlammbehandlung: Perspektiven für alle EU-Mitgliedstaaten

Wie EU-Recycling – das Fachmagazin für den europäischen Recyclingmarkt – berichtet, bietet Europa auch auf dem Sektor der Klärschlammbehandlung ein eher uneinheitliches Bild. Das Aufkommen der Schlämme hängt mit unterschiedlicher wirtschaftlicher Entwicklung zusammen, ihre Verwertung nicht zuletzt mit den politischen Rahmenbedingungen. Darüber hinaus stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung, um die Rückstände nutzbar zu machen.

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Europa bietet auch auf dem Sektor der Klärschlammbehandlung ein eher uneinheitliches Bild. Das Aufkommen der Schlämme hängt mit unterschiedlicher wirtschaftlicher Entwicklung zusammen, ihre Verwertung nicht zuletzt mit den politischen Rahmenbedingungen. Darüber hinaus stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung, um die Rückstände nutzbar zu machen.

Eine der häufigsten Behandlungsweisen für Klärschlämme besteht darin, die enthaltenen Stickstoff und Phosphat als Dünger einzusetzen, nachdem das Material stabilisiert und mechanisch entwässert wurde. Den Pluspunkten – verbesserte Humusbildung und geringere Konzentration von Schwermetallen – stehen dabei einige Nachteile gegenüber: mögliche Überdüngung oder Stickstoff-Auswaschung, negative Auswirkungen auf Böden und Grundwasser, saisonale Schwankungen und eine notwendige Vorbehandlung, damit die Pflanzen das Phosphor aufnehmen können. Die Vorgehensweise, Klärschlämme auf Deponien zu verfüllen, wird in Europa immer weniger praktiziert, insbesondere durch die Deponie-Direktive 1999/31/EC der EU. Dennoch deponieren beispielsweise Spanien über zehn Prozent und Griechenland rund 35 Prozent ihrer Schlämme.

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