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Hendricks stellt neues Fördermodell für die Landwirtschaft zur Diskussion

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks regt ein neues Fördermodell für die Landwirtschaft an, indem EU-Agrarsubventionen so ausgerichtet werden, dass sie gezielt die Leistungen der Landwirtschaft für den Schutz von Natur, Boden, Wasser oder Klima honorieren und nicht wie bisher nach der bewirtschafteten Fläche ausgeschüttet werden. Damit soll eine Stärkung für qualitativ wirklich hochwertige Erzeugnisse erzielt werden.

Die vollständige Pressemitteilung steht unter dem unten angegebenem Link zur Verfügung. Folgend findet sich ein Auszug:

Wie können die EU-Agrarsubventionen so ausgerichtet werden, dass sie dem Gemeinwohl dienen und helfen, die Akzeptanz- und Umweltkrise der Landwirtschaft zu lösen? Antworten auf diese Frage liefert eine Studie im Auftrag des Bundesumweltministeriums, die heute vorgestellt wurde. Unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Peter Feindt wurde ein Vorschlag erarbeitet, wie gezielt die Leistungen der Landwirtschaft für den Schutz von Natur, Boden, Wasser oder Klima gefördert werden können, die der Markt nicht honoriert. Bislang richtet sich die Förderung vor allem nach der bewirtschafteten Fläche.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Die Studie unterstützt unsere Forderung nach einem grundlegenden Umbau der Agrarsubventionen. In diesen schwierigen Zeiten ist es ein Privileg, dass fast 40 Prozent des EU-Budgets in die Landwirtschaft fließen. Leider landet ein großer Teil des Geldes dann bei großen Agrarfabriken oder indirekt bei Flächeneigentümern, die gar keine Landwirte sind. Wir müssen dieses absurde Fördersystem gemeinsam mit den anderen Mitgliedsstaaten dringend ändern. Ich bin der Auffassung: Öffentliches Geld sollte es in Zukunft nur noch für öffentliche Leistungen geben.“

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Vollständige Pressemitteilung

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