EUWID Recycling&Entsorgung berichtet: RePhoR Transferevent diskutiert Zukunft der Phosphorrückgewinnung
Die Zeitschrift EUWID Recycling und Entsorgung berichtet über das RePhoR-Transferevent, das Mitte Juni in Hannover stattfand. Im Mittelpunkt standen die Ergebnisse der Fördermaßnahme Regionales Phosphor-Recycling (RePhoR) sowie die daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen. Johannes Pinnekamp vom Forschungsinstitut für Wasserwirtschaft und Klimazukunft (FiW) betonte, dass die technische Machbarkeit der Phosphorrückgewinnung inzwischen erwiesen sei. Für einen erfolgreichen Hochlauf müssten jedoch Rückgewinnungspfade frühzeitig mit Absatzmärkten verknüpft sowie Kooperationen, Finanzierung und Organisationsstrukturen rechtzeitig aufgebaut werden.
In einer Podiumsdiskussion, an der auch Simone Apitz, Vorsitzende der Deutschen Phosphor-Plattform (DPP), teilnahm, wurden die noch bestehenden Herausforderungen bei der Umsetzung diskutiert. Einigkeit bestand darüber, dass sich die Debatte nicht allein auf die gesetzliche Frist zur Phosphorrückgewinnung ab 2029 konzentrieren sollte. Stattdessen müssten tragfähige Geschäftsmodelle, verlässliche Finanzierungs- und Kooperationsstrukturen sowie funktionierende Märkte für Phosphorrezyklate geschaffen werden, damit Betreiber Investitions- und Vermarktungsrisiken besser bewältigen können.
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