EUWID Recycling&Entsorgung berichtet: Landesdirektion Sachsen genehmigt Bau von Klärschlammverbrennungsanlage in Chemnitz
Wie die Zeitschrift EUWID Recycling und Entsorgung in einer Meldung berichtet, hat die Landesdirektion Sachsen der Klärschlammmanagement Westsachsen GmbH am 10. August die erste immissionsschutzrechtliche Teilgenehmigung für eine geplante Monoverbrennungsanlage am Heizkraftwerk Chemnitz-Nord erteilt. Die Anlage soll jährlich 65.000 Tonnen Klärschlamm in Originalsubstanz thermisch verwerten. Für die Aufnahme des Betriebs ist noch eine zweite Teilgenehmigung erforderlich.
Vorgesehen sind unter anderem eine Wirbelschicht-Verbrennungsanlage, eine geschlossene Anlieferung mit Lagerung, Trockner und eine mehrstufige Rauchgasreinigung. Die Genehmigung umfasst außerdem die dafür notwendigen Gebäude, Nebenanlagen und Infrastruktureinrichtungen sowie Kesselhaus, Trocknerhalle, Bunker, drei Schornsteine, fünf Silos und einen Heizöltank. Mit den Bauarbeiten muss spätestens zwei Jahre nach Bestandskraft der Genehmigung begonnen werden.
Die vollständige Meldung finden Sie im Bereich euwid + unter dem unten angefügten Link.