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Düngerpreise: Kein Ausweg aus der Düngerkrise? Die Fakten

Wie agrarheute berichtet, hätten Russlands Krieg in der Ukraine und die darauf folgenden Sanktionen die globalen Märkte von russischen und ukrainischen Stickstoff- und Kalidüngemitteln abgeschnitten. Dies führte zu einem erheblichen Ungleichgewicht von Angebot und Nachfrage.

Die vollständige Meldung finden Sie unter dem unten genannten Link. Folgend findet sich einen Auszug:

Die Düngerpreise sind extrem hoch. Und sie werden hoch bleiben. Noch eine Weile. Doch die hohen Preise beeinflussen auch die Strategien der Düngerindustrie. Mittelfristig. Kurzfristig wirken sich die hohen Gaspreise aus und der Ausfall Russlands und Weißrusslands als große Lieferanten. Eine Studie der Rabobank hat sich damit befasst, wie es am Düngermarkt weitergehen könnte.

Russlands Krieg in der Ukraine und die darauf folgenden Sanktionen haben die globalen Märkte von russischen und ukrainischen Stickstoff- und Kalidüngemitteln abgeschnitten. Dies führte zu einem erheblichen Ungleichgewicht von Angebot und Nachfrage. Gleichzeitig führte die Verknappung des globalen N- und K-Angebots zu kräftigen Anstieg der Düngerpreise und zu hoher Preisvolatilität, sagen die Analysten der Rabobank.

Dabei hat es in den ersten beiden Monaten des Jahres 2022 zunächst sogar nach einem Rückgang der N-Preise ausgesehen. Im Gegensatz dazu sind die Kali-Preise Anfang 2022 nicht gefallen. Dies hat zwei Gründe. Erstens wird der Kali-Markt von nur ganz wenigen Unternehmen beliefert, die direkt an Importeure verkaufen und somit die maximale Kontrolle über die Preisdynamik haben.

Zweitens machen die kombinierten Kali-Exporte Russlands und Weißrusslands 40 % der weltweiten Gesamtexporte aus, und Weißrussland wurde seit letztem Jahr als Reaktion auf die Unterdrückung von Protesten ebenfalls sanktioniert. Schon vor dem Krieg trug Russlands Drohung, die Gaslieferungen nach Europa zu kürzen, zu einem Anstieg der Düngemittelpreise und großer Unsicherheit auf dem Düngemittelmarkt bei. Die Preise für Düngemittel hatten sich in der zweiten Hälfte des Jahres 2021 verdreifacht.

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