DGAW veröffentlicht Stellungnahme zur Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes
Wie die DGAW in einer Stellungnahme bekannt gegeben hat, unterstützt sie die eins-zu-eins Umsetzung europäischer Richtlinien wie der EU-Abfallrahmenrichtlinie und der Änderungsrichtlinien (2025/1892; 2018/851). Sie unterstützt, dass europäisch gedacht werden müsse und nationale Alleingänge der deutschen Kreislaufwirtschaft wie auch dem Bürger schaden.
Für die DGAW ist die Substitution von Primärrohstoffen für die europäische Industrie und die Sicherung des Industriestandortes das vordringliche Ziel der Kreislaufwirtschaft. Die EU hat hierzu bereits Vorgaben entwickelt und Maßnahmen für eine Liste von kritischen Rohstoffen beschlossen. Ein Bezug zu den gelisteten kritischen Rohstoffen ist in der Novelle für die DGAW nicht erkennbar.
Sie fordert daher ausdrückliche Formulierungen im § 7 (Grundpflichten), um kritische und strategische Rohstoffe wie Phosphor aus der Klärschlammverwertung zurückzugewinnen und dem Wirtschaftskreislauf zuzuführen.
Die DGAW fordert zudem die Ablösung von Recyclingquoten durch Substitutionsquoten und eine Anpassung des Recyclingbegriffs im KrWG.
Alle weiteren Details entnehmen Sie der Stellungnahme unter dem unten angefügten Link.