Für die Struvitfällung zur Phosphorrückgewinnung bietet K+S interessierten Anlagenbetreibern die Möglichkeit, die neue Magnesiumchloridlösung SL 22 im Rahmen eines begleiteten Betriebsversuchs unter Praxisbedingungen zu testen. Ziel eines möglichst praxisnahen Betriebsversuchs ist es, gemeinsam mit interessierten Anlagenbetreibern und Anwendern valide Daten für deren Anlage zu gewinnen, um die Produktleistung objektiv zu bewerten, mit bestehenden Verfahren zu vergleichen und eine Entscheidungsgrundlage für die zukünftige Anwendung zu schaffen.
Wie die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) berichtet, hat das Netzwerk Ökolandbau und Kompost Baden-Württemberg (NÖK BW) seine Arbeit aufgenommen. Ziel ist es, den Einsatz gütegesicherter Bio- und Grüngutkomposte im ökologischen Landbau zu stärken, die Zusammenarbeit zwischen Kompostwirtschaft und Landwirtschaft auszubauen und regionale Stoffkreisläufe zu fördern.
Wie die Zeitschrift EUWID Recycling und Entsorgung in einer Meldung berichtet, bleibt der deutsche Entsorgungsmarkt für kommunalen Klärschlamm 2026 weitgehend stabil. Laut der aktuellen Marktumfrage bewegen sich die Preise für Mitverbrennung, Monoverbrennung und bodenbezogene Verwertung auf dem Niveau des Vorjahres. Gleichzeitig wächst jedoch der Druck auf Betreiber von Kläranlagen, Verbrennungsanlagen und Phosphor-Rückgewinnungsverfahren, da die gesetzliche Pflicht zur Phosphorrückgewinnung ab 2029 näher rückt.
Der neue Newsletter der Deutschen Phosphor-Plattform DPP ist erschienen. Er enthält Informationen zu Neuigkeiten, Projekten und Veranstaltungen im Bereich Phosphor und informiert über Aktuelles im Verein.
Wie Agrarheute berichtet, bereitet die Landwirtschaftliche Rentenbank drei neue Hilfsprogramme für Agrarbetriebe in finanziellen Schwierigkeiten vor, um die Folgen hoher Energie- und Düngerpreise abzufedern. Zudem könnte ein EU-geplantes Lockerungspaket nationale Beihilfen erleichtern, wodurch staatliche Unterstützung etwa für Betriebsmittel stärker mit Krediten der Rentenbank kombiniert werden könnte.
Wie Agrarheute berichtet, hat das Bundeskabinett die Stoffstrombilanz im neuen Düngegesetz gestrichen, um das Düngerecht bürokratieärmer und praxistauglicher zu machen. Stattdessen soll ein Wirkungsmonitoring eingeführt werden, das Daten zur Düngung liefert und das Verursacherprinzip stärkt: Umweltfreundlich wirtschaftende Betriebe sollen entlastet werden, während stärker belastende Betriebe mehr Pflichten bekommen. Zudem wird geprüft, ob die bisherigen „roten“ und „gelben“ Gebiete künftig entfallen können, ersetzt durch einzelbetriebliche Bewertungen.
Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) fordert in ihrem Politikmemorandum „Resilienz stärken – Zukunft gestalten“ eine stärkere politische Priorisierung der Wasserwirtschaft. Angesichts zunehmender Extremwetterereignisse, wachsender Anforderungen an Infrastruktur und Ressourcenschutz sowie des Investitionsbedarfs bei der Anpassung an den Klimawandel müsse die Resilienz wasserwirtschaftlicher Systeme gezielt gestärkt werden.
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