Wie agrarheute berichtet, habe das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am vergangenen 24. Oktober die Düngeverordnung für ungültig erklärt. Sie Verordnung sei zu ungenau und dadurch unwirksam. Das habe weitreichende Konsequenzen für Landwirte und die Umweltpolitik in Deutschland, meint der Göttinger Rechtswissenschaftler Prof. José Martínez. Landwirte müssten vorerst nicht mit einer verschärften Kontrolldichte oder strengeren Anbaubestimmungen rechnen.
Wie die Pauly Group in einer Meldung bekannt gegeben hat, wurde der Bau des neuen Schilfparks für die Kläranlage des Abwasserzweckverbandes Buttenheim/Altendorf erfolgreich abgeschlossen. Nach einer Machbarkeitsstudie im Jahr 2018 begann im Januar 2025 der Bau, und acht Monate später sind die mit rund 25.000 Schilfpflanzen bepflanzten Beete nun nahezu betriebsbereit; die Inbetriebnahme ist für Ende Oktober geplant.
Wie agrarheute berichtet, erwarteten Düngerhändler und Analysten einen Anstieg der Preise für Stickstoffdünger im November. Grund hierfür sei die CO2-Grenzabgabe (CBAM), die zwar erst im Januar 2026 in Kraft trete, aber bereits vor ihrem Inkrafttreten zu heftigen Marktreaktionen führe. Hinzu komme der Wegfall der russischen Düngerimporte, der bislang für niedrigere Düngerpreise und eine deutliche besser Marktversorgung gesorgt habe.
Am 16. Oktober 2025 wurde in Altenstadt (Oberbayern) die R-Rhenania-Phosphorrecyclinganlage der Emter GmbH feierlich eröffnet. Die Anlage ist bereits in Betrieb und gilt als die größte Phosphorrückgewinnungsanlage Deutschlands. Mittels eines thermochemischen Verfahrens gewinnt sie Phosphor aus Klärschlamm und produziert hochwertiges, pflanzenverfügbares R-Rhenania-Phosphat.
Wie das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) in einer Pressemitteilung bekannt gegeben hat, vertiefen Deutschland und Marokko ihre Zusammenarbeit im Agrar- und Ernährungssektor. Anfang des Jahres vereinbarten das BMLEH und das marokkanische Landwirtschaftsministerium, ihre bilateralen Beziehungen auszubauen und eine gemeinsame Arbeitsgruppe zu gründen.
Das Regierungspräsidium Freiburg hat dem Zweckverband Klärschlammverwertung Südbaden (KZV) die immissionsschutzrechtliche Genehmigung für den Bau und Betrieb einer Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage in Forchheim (Landkreis Emmendingen) erteilt. Regierungspräsident Carsten Gabbert übergab den Genehmigungsbescheid an den Verbandsvorsitzenden Martin Haag. Die Anlage soll eine langfristig umweltverträgliche Lösung für die Klärschlammentsorgung in Südbaden bieten und die gesetzlichen Vorgaben zur Phosphorrückgewinnung erfüllen.
Die RBB KSVA Vermögensgesellschaft mbH & Co. KG (RBB) hat den internationalen Technologiekonzern ANDRITZ mit dem Bau einer modernen Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage auf dem Gelände der Müllverbrennungsanlage Böblingen beauftragt. Der Auftragswert liegt im niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich und wird im dritten Quartal 2025 verbucht. Mit der neuen Anlage soll die nachhaltige und sichere Verwertung von Klärschlamm in der Region langfristig gesichert werden.
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