Europaticker berichtet, dass ein gemeinsames Forschungsvorhabens des Bayerischen Landesamtes für Umwelt (LfU), der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) und der Technischen Universität München (TUM) zu dem Ergebnis kommt, dass bei entsprechender Düngepraxis auch in intensiv landwirtschaftlich genutzten Gebieten das Grundwasser in einen guten Zustand gemäß der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) gebracht werden kann. Durch Nährstoffanalysen der eingesetzten Wirtschaftsdünger, moderne Düngesysteme, den Anbau von stickstoffzehrenden Zwischenfrüchten und ein verbessertes Güllemanagement kann der Nitrateintrag in das Grundwasser deutlich reduziert werden.
Europaticker berichtet von einer neu gegründete DFG-Forschergruppe „P-FOWL“, die sich speziell mit der Auswirkung von Phosphor aus pflanzlichen Reserven bei der Ernährung von Nutztieren befasst. Hintergrund ist, dass der Phosphorbedarf von Nutztieren derzeit nicht alleine über das pflanzliche Futter abgedeckt werden kann, sondern durch Gesteinsphosphate zu gefüttert werden muss. Mit Hinblick auf die weltweit zur Neige gehenden Phosphor-Vorräte erhofft man sich so Einblicke in die Verwertungsmechanismen des wertvollen Nährstoffs im Verdauungstrakt zu bekommen und somit eine Effizienz Steigerung der Vorgänge zu erzielen.
Wie im europaticker berichtet wurde, ist ein bundesweites Pilotprojekt aus Pirmasens gestartet. Mittels des innovativen Verfahrens zur Phosphorrückgewinnung aus Nassschlamm können neben vielen weiteren Vorteilen mehr als 60 Prozent des Phosphors im Abwasser in den Kläranlagen rückgewonnen werden.
Der Chemiespezialist Budenheim hat mit dem ExtraPhos-Verfahren auf Basis seiner langjährigen Expertise in der Phosphatchemie einen Weg gefunden, den Wertstoff Phosphor aus Klärschlamm wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückzuführen.
Mit fachlicher und finanzieller Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt wird die DPP in den nächsten 2 Jahren die bislang vorhandenen Informationen zu Methoden der Phosphor-Rückgewinnung so aufbereiten, dass sie einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stehen und von dieser auch verstanden und genutzt werden können. Dies soll anhand von technischen Datenblättern, Merkblättern und Pressemitteilungen geschehen.
Reststoffe aus der Molkenveredelung wurden bislang energie- und kostenintensiv entsorgt. Dabei enthalten diese Abfälle wertvolle Inhaltsstoffe. Forschern des Fraunhofer IKTS gelang nun in enger Kooperation mit der Sachsenmilch Leppersdorf GmbH und der wks Technik GmbH Dresden der labortechnische Nachweis eines neuartigen Verfahrens, mit dem diese Reststoffe nahezu vollständig recycelt werden.
A year ago participants from France, Flanders, the United Kingdom and the Netherlands signed a partnership agreement in Brussels which was designed to give products that had previously been labelled as waste a new (international) life as secondary raw materials. The project is known as the first international Green Deal, the North Sea Resources Roundabout (NSRR). In April 2017 the first stakeholder meeting toke place. Read the whole report below.
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