Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft meldet einen überdurchschnittlich starken Anstieg des ökologischen Landbaus. Vor allem der Anstieg der ökologisch bewirtschafteten Flächen sticht mit einem Zuwachs von 14,9% gegenüber dem Jahr 2015 hervor.
Der 8. DGAW-Wissenschaftskongress findet am 15. und 16. März 2018 an der BOKU in Wien statt. Der Kongress versteht sich als Plattform, auf der der Fachöffentlichkeit neueste Ergebnisse der Hochschul- und hochschulnahen Forschung, aus abgeschlossenen Masterarbeiten und aktuellen, in der Bearbeitung fortgeschrittenen bzw. kürzlich abgeschlossenen Dissertationen vorgestellt werden. Der Veranstalter wendet sich somit gezielt an den wissenschaftlichen Nachwuchs.
Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit berichtet in einer Pressemitteilung über ein neues Antragsfenster, in dem Kommunen, kommunale Unternehmen, Sportvereine und andere lokale Akteure über die Kommunalrichtlinie Anträge auf Förderung für Klimaschutzinvestitionen, Energiesparmodelle und das kommunale Klimaschutzmanagement stellen können.
Europaticker berichtet, dass ein gemeinsames Forschungsvorhabens des Bayerischen Landesamtes für Umwelt (LfU), der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) und der Technischen Universität München (TUM) zu dem Ergebnis kommt, dass bei entsprechender Düngepraxis auch in intensiv landwirtschaftlich genutzten Gebieten das Grundwasser in einen guten Zustand gemäß der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) gebracht werden kann. Durch Nährstoffanalysen der eingesetzten Wirtschaftsdünger, moderne Düngesysteme, den Anbau von stickstoffzehrenden Zwischenfrüchten und ein verbessertes Güllemanagement kann der Nitrateintrag in das Grundwasser deutlich reduziert werden.
Europaticker berichtet von einer neu gegründete DFG-Forschergruppe „P-FOWL“, die sich speziell mit der Auswirkung von Phosphor aus pflanzlichen Reserven bei der Ernährung von Nutztieren befasst. Hintergrund ist, dass der Phosphorbedarf von Nutztieren derzeit nicht alleine über das pflanzliche Futter abgedeckt werden kann, sondern durch Gesteinsphosphate zu gefüttert werden muss. Mit Hinblick auf die weltweit zur Neige gehenden Phosphor-Vorräte erhofft man sich so Einblicke in die Verwertungsmechanismen des wertvollen Nährstoffs im Verdauungstrakt zu bekommen und somit eine Effizienz Steigerung der Vorgänge zu erzielen.
Wie im europaticker berichtet wurde, ist ein bundesweites Pilotprojekt aus Pirmasens gestartet. Mittels des innovativen Verfahrens zur Phosphorrückgewinnung aus Nassschlamm können neben vielen weiteren Vorteilen mehr als 60 Prozent des Phosphors im Abwasser in den Kläranlagen rückgewonnen werden.
Der Chemiespezialist Budenheim hat mit dem ExtraPhos-Verfahren auf Basis seiner langjährigen Expertise in der Phosphatchemie einen Weg gefunden, den Wertstoff Phosphor aus Klärschlamm wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückzuführen.
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