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Canaphos plant nachhaltige Düngerproduktion durch Phosphorrückgewinnung

Wie die Canaphos GmbH in einer Pressemitteilung bekannt gegeben hat, plant das neu gegründete Unternehmen den Bau einer Anlage zur thermochemischen Aufbereitung von Klärschlammaschen in Veitshöchheim (Bayern). Ziel ist es, Phosphor im industriellen Maßstab zurückzugewinnen und daraus pflanzenverfügbare Phosphatdünger herzustellen. Die Anlage soll ab dem vierten Quartal 2026 jährlich rund 15.000 Tonnen Klärschlammasche verarbeiten und etwa 16.000 Tonnen Dünger produzieren, die vor allem regional vermarktet werden. Damit wird die gesetzlich geforderte Phosphorrückgewinnung deutlich vor dem Stichtag 2029 umgesetzt.

Hinter dem Projekt stehen die Michaelis GmbH & Co. KG, verantwortlich für Anlagenbau und Engineering, sowie die sePura GmbH, die ihre Erfahrung in Phosphorrückgewinnung und Düngemittelvermarktung einbringt. Technologische Grundlage ist das bereits erfolgreich umgesetzte R-Rhenania-Projekt, auf dessen Basis das Verfahren gemeinsam mit Partnern weiterentwickelt und speziell für Klärschlammaschen optimiert wird. Der Prozess ermöglicht eine nahezu vollständige stoffliche Verwertung der Asche, arbeitet nahezu abfallfrei und reduziert gezielt Schwermetalle, um die Eignung als Düngemittel zu gewährleisten.

Zudem setzt Canaphos auf ein energieeffizientes Konzept mit überwiegend elektrischer Beheizung und interner Wärmerückgewinnung. Dank modularer und skalierbarer Bauweise kann die Anlage flexibel an verschiedene Standorte angepasst und vergleichsweise schnell realisiert werden. Für die Standardanlage ist ein vereinfachtes immissionsschutzrechtliches Genehmigungsverfahren ausreichend, was den zügigen Ausbau dringend benötigter Behandlungskapazitäten unterstützt.

Weitere Informationen

Website Canaphos

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Pressemitteilung Canaphos GmbH (Download - PDF)

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