BUND veröffentlicht neuen Standpunkt zur Phosphorrückgewinnung – DPP bewertet zentrale Punkte anders
Der BUND hat im Juli 2026 seinen neuen Standpunkt 25 „Neuer Anlauf für das Phosphorrecycling aus Klärschlamm notwendig“ veröffentlicht. Darin bewertet der BUND die bisherige Entwicklung der Phosphorrückgewinnung kritisch und sieht insbesondere bei großtechnischen Verfahren, der Technologieentwicklung, der Datenlage sowie den rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiteren Handlungsbedarf.
Der BUND fordert unter anderem ein zeitlich begrenztes Moratorium, eine stärkere Förderung der Technologieentwicklung, eine vergleichende Ökobilanz verschiedener Verfahren und Maßnahmen zur Unterstützung des Markthochlaufs von Phosphorrezyklaten.
Die DPP begrüßt die Diskussion, kommt bei einigen zentralen Punkten jedoch zu einer anderen Bewertung. Aus Sicht der DPP braucht es keinen Aufschub, sondern jetzt einen konsequenten Hochlauf der Phosphorrückgewinnung. Gleichzeitig sind praktikable Übergangslösungen sowie verlässliche rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen erforderlich.