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Agrarrat: Frankreich gegen Streichungen im EU-Haushalt

Wie agrarheute berichtet, will Frankeichs Staatspräsident Macron bei den anlaufenden Verhandlungen um die EU-Agrarpolitik keine Abstriche im Agrarhaushalt hinnehmen. Macron erklärte, nach seinen Vorstellungen dürfe der EU-Agrarhaushalt weder unter dem Brexit noch unter veränderten europäischen Prioritäten leiden.

Die vollständige Meldung finden Sie unter dem unten angegebenen Link. Folgend findet sich ein Auszug:

Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron hat vor der heutigen Sitzung der EU-Agrarminister in Brüssel seine Position zur Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) verdeutlicht.

Macron erklärte, nach seinen Vorstellungen dürfe der EU-Agrarhaushalt weder unter dem Brexit noch unter veränderten europäischen Prioritäten leiden. Er werde die bestehenden Ziele der europäischen Agrarpolitik verteidigen, denn eine weniger ambitionierte GAP entspreche nicht seinen Wünschen, betonte der Staatschef.

Beim ersten EU-Agrarrat in diesem Jahr wird der neue Vorsitzende, Bulgariens Landwirtschaftsminister Roumen Porozhanov, die agrarpolitischen Prioritäten seines Landes während der Ratspräsidentschaft vorstellen.

Im Vordergrund steht dabei aus Sicht Sofias die GAP nach 2020. Porozhanov will die EU-Agrarförderung und ein starkes Budget erhalten. Besonders wichtig sei die Sicherstellung eines stabilen Einkommens der landwirtschaftlichen Betriebe. Zudem will der bulgarische Landwirtschaftsminister die GAP vereinfachen und modernisieren. Auch die Bekämpfung unlauterer Handelspraktiken steht auf der Agenda Sofias für die Zeit bis Ende Juni.

Gemeinsame Agrarpolititk bleibt wichtiges Ziel Frankreichs
Macron ist mit seinen Aussagen zur GAP auch Spekulationen in Frankreich entgegengetreten, nach denen Paris einen Strategiewechsel vollzogen habe und die GAP nicht mehr als erste Priorität sehen würde.

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