agrarheute berichtet: Soforthilfen sollen Landwirte beim Düngerkauf entlasten
Wie agrarheute in einer Meldung berichtet, hat die EU-Kommission angesichts der stark gestiegenen Düngerpreise ein Soforthilfepaket in Höhe von 500 Millionen Euro auf den Weg gebracht. Davon stammen 200 Millionen Euro aus dem Agrarkrisenfonds und weitere 300 Millionen Euro aus bislang nicht gebundenen Mitteln des EU-Agrarbudgets. Die Hilfen sollen Landwirte beim Kauf von Düngemitteln für die kommende Herbstaussaat unterstützen und durch neue Liquiditätsprogramme sowie flexiblere Vorauszahlungen die finanzielle Situation der Betriebe verbessern. Das Paket muss noch vom EU-Parlament und den Mitgliedstaaten gebilligt werden.
Die Soforthilfen sind Teil des Düngemittelaktionsplans der EU, mit dem Brüssel langfristig unabhängiger von Düngerimporten werden will. Geplant sind unter anderem eine effizientere Nutzung von Düngemitteln, eine bessere Beratung zum Nährstoffmanagement und die erleichterte Verwendung von Gärresten. Hintergrund der Maßnahmen sind die stark gestiegenen Düngemittelpreise, insbesondere bei Stickstoffdünger, dessen Preis in den vergangenen Monaten um bis zu 70 Prozent gestiegen ist. Mit Blick auf die bevorstehende Winteraussaat wächst daher die Sorge vor höheren Kosten und möglichen Versorgungsengpässen.
Die vollständige Meldung finden Sie unter dem unten genannten Link.
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