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agrarheute berichtet: Branche warnt vor Importen schmutziger Dünger

Wie Agrarheute in einer Meldung berichtet, warnen europäische Düngerhersteller vor den Folgen der steigenden CO2-Bepreisung. Nach Einschätzung von Wolfgang Hofmair vom Düngemittelhersteller LAT Nitrogen Austria, die er beim Triesdorfer Ackerbautag 2026 äußerte, wird die CO2-Bepreisung auch bei sinkenden Erdgaspreisen ein wesentlicher Kostentreiber bleiben. Seit Januar 2026 werden die bislang kostenlosen Emissionszertifikate für EU-Hersteller schrittweise abgeschafft. Gleichzeitig führt die EU mit dem Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) ein System ein, das Importe emissionsintensiver Produkte mit vergleichbaren CO2-Kosten belasten soll.

Hofmair bezweifelt jedoch, dass dadurch faire Wettbewerbsbedingungen entstehen, und warnt vor einer Kostenexplosion bei der Ammoniakproduktion. Der CO2-Preis könnte von über 80 Euro pro Tonne im Jahr 2025 auf rund 146 Euro pro Tonne bis 2034 steigen. Dadurch könnten die CO2-bedingten Kosten in der Ammoniakproduktion auf etwa 270 Euro pro Tonne anwachsen. Aus Sicht der Branche drohen dadurch höhere Düngerpreise und ein Wettbewerbsnachteil gegenüber Importen von emissionsintensiv produzierten Düngemitteln aus Nicht-EU-Staaten.

Die vollständige Meldung finden Sie unter dem unten genannten Link.

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