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65 Prozent der Phosphor-Belastung in den Gewässern Baden-Württembergs stammt aus Kläranlagen

Wie europaticker berichtet, muss Baden-Württemberg die Phosphor-Belastung aus Kläranlagen als drängendes Problem erkennen. 65 Prozent der Belastung in den Gewässern stamme aus Kläranlagen, resümiert das Hessische Umweltministerium in seinem Bewirtschaftungsplan 2015-2021.

Die vollständige Meldung finden Sie unter dem unten angefügten Link. Folgend findet sich ein Auszug:

Baden-Württemberg  muss die Phosphor-Belastung aus Kläranlagen als drängendes Problem erkennen. Sonst werden die Ziele des europäischen Wasserschutzes nicht erreicht. „Baden-Württemberg hat viel zu lange die Augen davor verschlossen, dass auch Kläranlagen zu den Hauptverursacher Phosphor in unseren Seen und Flüssen sind“, kritisiert Brigitte Dahlbender, Vorsitzende des BUND Baden-Württemberg, die Landesregierung. „Noch heute setzt die grün-schwarze Regierung einseitig auf die Landwirtschaft als Hauptverursacher.“

Zwar ist die Überdüngung in der Landwirtschaft ein zentrales Problem für unsere Gewässer und mit den Gewässerrandstreifen ergreift die Landesregierung hier auch schon gute Ergebnisse bei der Phosphor-Reduzierung. Doch das Hessische Umweltministerium kam schon in seinem Bewirtschaftungsplan 2015-2021 zu dem Ergebnis, dass 65 Prozent der Phosphor-Belastung aus Kläranlagen stammt. In Kläranlagen gelangt Phosphor aus Lebensmitteln und Toiletten-Abwasser in unser Trinkwasser.

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