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100 Jahre Lippeverband und das war erst der Anfang

Die Emschergenossenschaft berichtet auf ihrer Website, dass der Lippeverband am 19. Januar 2026 sein 100-jähriges Bestehen feiert. Grundlage war das am 19. Januar 1926 verkündete Lippegesetz, mit dem dem Verband die Verwaltung des „Wasserschatzes“ sowie Bau, Betrieb und Unterhaltung entsprechender Anlagen übertragen wurden. Ziel war es, die Folgen von Industrialisierung und Bergbau mit Natur, Wirtschaft, Gesundheit und Lebensqualität in Einklang zu bringen.

Durch die Vereinigung der Geschäftsführung mit der bereits 1899 gegründeten Emschergenossenschaft konnte der Lippeverband ohne eigene Verwaltung zügig seine Arbeit aufnehmen; Sitz wurde Dortmund. Zuständig ist er für den industriell geprägten Abschnitt der Lippe von Lippborg bis Wesel einschließlich der Nebenläufe. Bereits 1932 nahm in Soest die erste vom Verband errichtete Kläranlage mit biologischer Reinigung den Betrieb auf.

Seit seiner Gründung hat der Lippeverband wasserwirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen gemeistert und die Region maßgeblich geprägt. Zu den Kernaufgaben der öffentlichen Daseinsvorsorge zählen heute insbesondere Abwasserreinigung, Hochwasserschutz sowie Klimafolgenanpassung und Renaturierung. Mit Initiativen wie „Klima.Werk“, die 2024 mit der Aufnahme der Stadt Dorsten ins Verbandsgebiet weiter ausgebaut wurde, treibt der Verband den wasserbewussten Stadtumbau zur Schwammstadt voran.

Im Jubiläumsjahr 2026 würdigt der Vorstand – mit Prof. Dr. Frank Obenaus, Liana Weismüller und Prof. Dr. Uli Paetzel – die hundertjährige Entwicklung und richtet den Blick auf die zukünftigen Aufgaben im Zeichen eines nachhaltigen, blaugrünen Wandels der Region.

Weitere Informationen

Website des EGLV

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