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Phosphor-Rückgewinnung auch für kleine Kläranlagen!

Was in der neuen Klärschlammverordnung ebenfalls erwähnt wird, aber oft nicht diskutiert wurde, ist der Aspekt, dass kleine Kläranlagen mit weniger als 50.000 Einwohnerwerten ebenfalls von der Phosphor-Rückgewinnungspflicht betroffen sind.

Es gilt mit Artikel 4 und dem erwähnten neuen §3a, dass alle Kläranlagen bis 2023 einen Bericht erstellen müssen, wie sie Maßnahmen zur Phosphorrückgewinnung umsetzen. Zwar können Sie zukünftig uneingeschränkt weiter landwirtschaftlich verwerten – doch durch die zu erwartende Flächenreduzierung durch die novellierte Düngeverordnung, steht dieser Weg zukünftig vermutlich nur noch in wenigen Fällen zur Verfügung. Stattdessen wird dann der Klärschlamm in die Mit- oder Monoverbrennung gebracht werden müssen.

Und hier gilt dann genauso wie für Kläranlagen mit ≥50.000 EW die Grenze von 20 g P/kg Trockenmasse; liegt der Phosphorgehalt über diesem Grenzwert, muss zwingend eine Phosphorrückgewinnung durchgeführt werden, entweder vor der Verbrennung, oder dann aus der anfallenden Asche.

Dieser Punkt wurde in den bisherigen Diskussionen nicht ausreichend betrachtet; die Deutsche Phosphor-Plattform DPP steht Ihnen als Ansprechpartner zur Verfügung.

Ansprechpartner

Daniel Frank Tel +49 171 2269 953
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