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TU Wien – IWR

Zum Thema Phosphor und dessen nachhaltige Bewirtschaftung wird am Institut für Wassergüte, Ressourcenmanagement und Abfallwirtschaft der TU WIEN seit Jahrzehnten ausführlich und intensiv geforscht. Beginnend mit der wissenschaftlichen Betrachtung der Möglichkeiten der verschiedenen Klärschlamm Verwertungskonzepte (z.B. Landwirtschaft, Kompost) wurden mit der wissenschaftlichen Begleitung des AshDec® Verfahren (Verfahren zur P-Rückgewinnung und Schwermetallentfrachtung) bereits sehr früh das Thema P-Rückgewinnung mittels Technologien untersucht.

Darüber hinaus wurden in den letzten Jahren auf Grundlage der Methodik der Stoffflussanalyse nationale Phosphorbilanzen erstellt. Ziel dieser P-Bilanzen ist die Charakterisierung und Quantifizierung potentieller P-haltiger Güterflüsse um zum einen Fehlentwicklungen im Hinblick einer nachhaltigen P-Bewirtschaftung darstellen zu können und gleichzeitig mögliche Lösungskonzepte aufzuzeigen.

Mit der Bearbeitung einer umfassenden mehrjährigen Studie zur vergleichenden technischen, ökologischen und ökonomischen Bewertung von P-Rückgewinnungsverfahren aus allen Teilströmen einer Kläranlagen (Abwasser, Ablauf, Schlammwasser, Klärschlamm, Klärschlammasche) wurde an der TU Wien das Wissen über die zahlreichen technologischen Ansätze aufgebaut.

Gleichzeitig wurden bereits zahlreiche Verfahren im Labormaßstab nachgebildet. Diese Versuche dienen dazu die verschiedenen Verfahren besser zu verstehen, Angaben von Herstellern und Daten aus der Literatur zu verifizieren (z.B. Rückgewinnungspotential, Schwermetallentfrachtung) und mögliche Schwachpunkte bzw. Hindernisse der Technologien (z.B. negative Einflüsse auf Kläranlage)aufzuzeigen. All diese Erkenntnisse fließen aktuell in die Entwicklung einer Konzept- und Machbarkeitsstudie für eine zukünftige Rückgewinnung von P aus den Flugaschen der Stadt Wien ein.

Kontakt

Helmut Rechberger +43 1 58801 22633

Weitere Informationen

Website IWR, TU Wien
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